Die Vorteile des Influencer Marketings


Influencer, Blogger, Social Media Profiles – es gibt viele Worte, die die Multiplikatoren und Meinungsmacher der Online Szene beschreiben. Es lohnt sich, intensiver in diese Thematik einzutauchen, denn es gibt überzeugende Argumente, um mit Influencern zusammen zu arbeiten.


Schaltet man eine Werbung in einer Zeitung oder einem Magazin so ist der Effekt nur von kurzer Dauer. Spätestens, wenn die nächste Auflage erscheint, ist die alte für den Verbraucher nicht mehr relevant. Der Content, der von Influencern geschaffen wird, ist meist für immer auf seinen Kanälen platziert, was im Umkehrschluss bedeutet, dass der Content mit großer Wahrscheinlichkeit immer wieder dann auftaucht, wenn jemand nach dem Produkt oder der Marke online sucht. Ein gut in Szene gesetztes Produkt, ein hochwertiges Video oder ein informativer Beitrag sind in so einem Fall Goldwert, denn der Inhalt ist immer wieder aufrufbar und verschwindet beispielsweise nicht im Altpapier.


  • Authentizität bedeutet nicht nur, dass der Influencer seine eigene Meinung kundtut, sondern auch, dass er dies in seiner eigenen Sprache tut. Diese Sprache hat sich in der Community bewährt und die Follower setzen sich aus Gleichgesinnten zusammen. Es ist also weniger eine reine Werbebotschaft, als vielmehr die Stimme eines Freundes, der eine Empfehlung ausspricht. Jemand, mit dem die Community sich identifiziert, vertraut und über Themen austauschen kann. Die Meisten Influencer haben eine Followerschaft, die sich aus Menschen zusammensetzt, die in der gleichen oder ähnlichen Lebensphase sind. Influencer sind Idole, Vorbilder, Inspiration.

  • Der Pitch von Werbeagenturen ist im Bezug auf Influencer Marketing überflüssig, denn Influencer sind nicht nur Multiplikatoren und Meinungsmacher, sondern meist auch noch kreative Genies. Sie sind nicht nur wegen ihrer Persönlichkeit so bekannt geworden, sondern auch, weil sie ihren Content tagtäglich interessant gestalten. Die Kreativität der Social Media Profiles ist ein enormer Bonus, der den Unternehmen in die Hände spielt, denn theoretisch muss man sich “nur” für den richtigen Meinungsmacher entscheiden und dieser entwickelt eine passende Strategie für seine Community.

  • In der heutigen Welt reicht eine Website nicht mehr aus, ebenso wenig eine Seite auf Facebook. In der digitalisierten Welt von heute hat jeder seine präferierte Seite, jedes Medium hat seine eigene Sprache und Double Content ist nicht gewünscht. Ein guter Influencer weiß, welche Follower auf welchem Medium unterwegs sind, welche Inhalte wo “gut gehen” und welchen Ton er anschlagen muss, um richtig zu kommunizieren. Facebook hat beispielsweise nachweislich eine ältere Community als beispielsweise Instagram – die Wortwahl wird sich hier also doch recht deutlich unterscheiden. Meist kann man mit Influencern ein Rundum-Sorglos-Paket ausmachen, sprich sie bedienen alle Plattformen, entwickeln eigene Strategien und liefern den jeweils passenden Content und erreichen so eine Zielgruppe, die durch herkömmliches Marketing vermutlich nicht oder nur sehr schwer erreichbar gewesen wäre